Armin Seideneder

Homöopathische Praxis

Armin Seideneder

HP

Bergbahnstr. 7

76227 Karlsruhe

 

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armin@seideneder.de

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1956 in Lindenberg im Allgäu geboren und aufgewachsen; Abitur; freiwilliges soziales Jahr in einem anthroposophischen „Institut für seelenpflege-bedürftige Kinder“, darauf einige Jahre in einer anthroposophischen Holzspielzeugfirma [Ostheimer]; Schreinerlehre in Göppingen; kollektiver Aufbau eines Betriebes zur baubiologischen Restaurierung von denkmalgeschützten Häusern im Kraichtal; einige Semester Architektur; viele Jahre als Restaurateur arbeitend.

 

 

 

Ausbildung bei Ravi Roy; Seminare und Kurse bei Horst Barthel, Georgos Vithoulkas, Roger Morrison, Nancy Herrick, Rajan Sankaran, über etliche Jahre hinweg in Bad Boll und viel vertiefendes Studium der Homöopathie, im Besonderen Materia Medica.

 

 

 

Ich wandere seit 1985 begeistert durch die homöopathische Arzneimittellehre und habe unterwegs als Logbücher

 

- 1996 die 3bändige Materia Medica „MITTELDETAILS der homöopathischen Arzneimittel (2., erheblich erweiterte Auflage 1999), und

 

- 2008 die 6bändige Materia Medica „HEILMITTELARCHIV - Homöopathische Materia Medica“ veröffentlicht,

 

zudem:

 

- 1996 Übersetzung von E. A. Farrington „VERGLEICHENDE ARZNEIMITTELLEHRE“,

 

- 2007 Übersetzung von E. A. Farrington „Der neue Farrington - KLINISCHE MATERIA MEDICA“

 

 

 

Angefangen hat es damit, daß ich Dank Computer jedes besuchte Seminar bei Ravi Roy und in Bad Boll schriftlich dokumentiert und nachgearbeitet habe. Und weil nach jeder Anamnese mein Schreibtisch von aufgeschlagenen Arzneimittellehren übersät war (manche Mittel waren im Symptomenkodex von Jahr, andere im Nosoden-Allen, Boericke oder Clarke, wieder andere im Mezger oder bei Voisin besonders gut beschrieben) begann ich, meine eigene Arzneimittellehre zu erstellen. Erst in einer Datei innerhalb von MacRepertory, als dies an die Grenzen des Programms stieß, auf Word. Von den MITTELDETAILS gab es etliche Versionen innerhalb von MacRepertory und auch (initiiert damals von Norbert Winter - danke Norbert!) 2 gedruckte Ausgaben mit Miniauflage, bevor 1996 die bekannte rote, 3bändige Ausgabe der „MITTELDETAILS der homöopathischen Arzneimittel“ erschien. Neben ganz systematischem Einarbeiten der homöopathischen Grundlagenliteratur [Hahnemanns Reine Arzneimittellehre und Chronische Krankheiten, Annalen (Hartlaub und Trinks)] nutzte ich schon früh die in Bibliotheken verfügbaren Zeitschriften, um insbesondere die dort angeführten Prüfungen einzuarbeiten. Nachdem die 2. Auflage der MITTELDETAILS 1999 erschienen war, bekam ich von vielen Kollegen dankenswerterweise homöopathische Periodica zur Verfügung gestellt, mein Augenmerk erweiterte sich auf Intoxikationen und Kasuistiken, die jetzt in sehr großem Umfang ebenfalls Eingang fanden. So ist dieses „Perlen suchen und Schätze heben“ bis heute mein Tun, ein wunderbares, beglückendes Werk, das mich sehr zufrieden stellt. Inzwischen habe ich mich vom 19. ins 20. Jahrhundert vorgearbeitet, zuletzt die Zeitschrift des Berliner Vereins Homöopathischer Ärzte und Deutsche Homöopathische Monatsschrift.

 

 

 

Parallel dazu haben Norbert und ich eine fortlaufende Vorlesungsreihe namens „materia medica projekt“ [mmp] entwickelt, die jetzt seit 10 Jahren läuft und in der wir über 100 Mittel dargestellt haben. Ausgehend von Boger´s Synoptic Key, den wir als zentralen, verläßlichen Ausgangspunkt, als Orientierung, Landkarte, Kompaß nutzen, werden im mmp [materia medica projekt] von einer Arznei sämtliche Rubriken des Repertoriumsteils und alle Symptome der Synopse [des Materia-medica-Teils des Synoptic Key] angeführt, beleuchtet und durch Prüfungs- und Vergiftungs-Symptome, Kasuistiken und Erfahrungen der Praktiker verifiziert. Hiermit können wir nachvollziehen, aus welchen Quellen Boger schöpfte, aber auch die Bedeutung der Kurzform Bogers wirklich erfassen und würdigen. So entsteht ein tiefes Verständnis des Heilmittels, das es erlaubt, sich auf filigranste Phänomene einer Arznei einzulassen, ohne dabei den Überblick, die Einzigartigkeit, die „Charakteristik“ der Substanz, aus den Augen zu verlieren. [https://www.seideneder.de/materia-medica-projekt/]