Dr. med. Helmut B. Retzek

• Mittelschulausbildung zum Biochemiker & Lebensmitteltechnologen (nebenbei Arbeit als Kellner und Koch in mehreren Wiener Lokalen)

• Nach dem Abitur 1 Jahr hauptberuflich als Jazz Musiker (Gitarre)

• Beginn des Medizinstudiums Universität Wien 1984

• Neben dem Studium Arbeit als Tutor sowie Mitarbeit in biochemischer Grundlagenforschung (1986-1990)

• 1 Jahr Forschungsaufenthalt (Stipendium Forschungsförderungs-Fond sowie Unterstützung durch Sandoz) an University of Alberta, Edmonton, Canada (1998-90)

• Isolierung, Charakterisierung, Anreicherung, Proteinsequenzierung, Klonierung, DNS-Sequenzierung der Cathepsin-D Protease aus dem Hühnerei-Oocyten (mehrere Publikationen)

• 1992 erstmaliger Kontakt mit Homöopathie durch "Zufallsbesuch" eines Seminars von Rajan Sankaran

• Es folgt intensives Studium der Homöopathie (neben dem Medizin-Studium): v. a. bei Rajan Sankaran, Jeremy Sherr, Anton Rohrer, Peter König, Grundlagenausbildung ÖGHM in Baden

• Recherche und Arbeit an "Complete Materia Medica Mind" (2000-seitige Mind-orientierte MM)

• Mehrere Artikel in HIÖ und AHZ

• 1994: Abschluss des Medizinstudiums, Beginn des 3jährigen AIP (Turnus) zum Arzt für Allgemeinmedizin im LKH Vöcklabruck, sowie Pulmologische TB-Station Gmundnerberg, Landesnervenklinik WJKH

• 1995: Veröffentlichung der "Complete Materia Medica Mind", weiterführende Ausbildung (Jan Scholten, Karl-Josef Müller)

• 1997: Abschluss Turnus

• Jänner 1998: Eröffnung einer ausschließlich klassisch homöopathisch ausgerichteten Arzt-Praxis, anfänglich auch umfangreiche Notarzt-Tätigkeit

• baldige Spezialisierung auf schwere Pathologien und Krebserkrankungen

• 1999 - 2001: Besuch aller Seminare von Dr. Spinedi

• daneben Aufbau und Wartung einer umfangreichen Homepage mit Homöopathie-relevantem Material sowie eigene Seminarmitschriften (2000 Seiten)

• Programmierung eines Praxis-Programmes Multiuser-multiordinations-fähig (Absicht: Klinik-Programm)

• 2001: Beginn der Koine-Ausbildung bei Dr. Massimo Mangialavori (wird nicht beendet)

• ab 2001: vorwiegend Studium eigener Fälle, historischer Schriften sowie Diskussionen mit Kollegen

• ab 2002: Publikationen vorwiegend in der Homöopathie Zeitschrift (insg. ca. 30 Artikel)

• 2005: Aufbau HomeoWiki, Hausbau

• 2006: umfangreiche Seminartätigkeit in BRD zur Thematik schwere Pathologie, Krebserkrankungen, Miasmatik

• Herbst 2006 – Mitte 2007: deutliche Reduktion aller Tätigkeiten wegen Burn-Out

• In den 10 Jahren der Praxistätigkeit: 5100 Patienten, davon 500 Krebspatienten

Dr. med. Helmut B. Retzek

Oberbleichfleck 2

A-4840 Vöcklabruck

Österreich

Tel. 0043-7672-23 700-14

heli.retzek@homeopathy.at

www.homeopathy.at



Die Homöopathie KONKRET steht für mich für KONKRETE Hinweise, die in der Praxis, am Patienten unmittelbar hilfreich sind:

 

• Kurze, praxisnahe Arzneimittelbeschreibungen. Keine epischen Essenzen, sondern das Wesentliche, woran erkenne ich tatsächlich diesen Patienten, v. a. was sind die für die Arznei zentralen und wegweisenden Rubriken und was sind die wesentlichsten Differentialdiagnosen, worin unterscheiden sie sich?

• Kurze, praxisnahe Hinweise zu Krankheiten: was ist wirklich wichtig, was darf man keinesfalls vergessen?

• Allerwichtigst: Rubriken, Rubriken, Rubriken: Erklären, erläutern, differenzieren. Das bringt für die Praxis einfach viel.

• Ganz wichtig: Fallanalysen chronischer, schwieriger Fälle. Was passiert jetzt, wie antwortet die Lebenskraft? Dadurch erst lernt man die Macht der Lebenskraft und die Deutlichkeit  der Aussagen zu schätzen. Wenn sie spricht und nicht vor sich hinschweigt, wie es bei vielen Tumorpatienten mit schwer einseitigen Krankheiten oft der Fall ist.

• Was tue ich dann, in diesen einseitigen Krankheiten? Niemand spricht, ich höre zwar zu aber höre nur Säuseln und versteh nicht mal die Sprache des Problems! Aber: es funktioniert trotzdem! Wieso, warum, was sind die wichtigen Parameter dafür?

• Womit kann ich die Homöopathie in der Praxis gut kombinieren, was bringt was, ohne der homöopathischen Behandlung zu schaden, wann sind Grenzen der Homöopathie erreicht, wie kann ich mit der Schulmedizin kombinieren? Spricht man drüber, verliert es den Nimbus des "Versagens des Therapeuten", wir verlieren unseren Hochmut als "nur wir machen es richtig …"

Historische Fälle sind meist knapp dargestellt, auf das Wesentliche reduziert, oft one-remedy-cases, man kann häufig nicht mal die Arznei nachrepertorisieren. Das sind eigentlich nur Mutmacher, aber bringen verständnismäßig fast nichts. Hier wünsche ich mir eine Aufarbeitung und Re-Analyse durch profunde Kenner der Materie.

• Eine Versöhnung mit Diktion und Physiologie der Schulmedizin, die sehr effizient diagnostiziert und in funktionellen Störungskreisläufen denkt. Es täte uns nicht schlecht, die Arzneien danach zu untersuchen und charakterisieren, ein für unsere Zeit viel logischerer Zugangsweg, eine Strukturierung, die zwar die reine Phänomenologie beugt und "bewährte" Indikationen für bestimmte Krankheiten differenziert aber in der Praxis eben gut funktioniert.

• Einen Überblick über die Vorteile und Nachteile verschiedenster Systeme. Ein Verständnis für Grundstruktur der Herangehensweise nach von Bönninghausen, nach Kent, Vijayakar …, immer in Bezug und im Vergleich zur reinen Lehre. Versteht man die Einzelsysteme, die zur Strukturierung der Realität verwendet werden, deren Indikationen, versteht man das ganze System besser.

• Es gibt Fälle, die v. a. über Allgemeinsymptome oder den Mental State zu knacken sind oder solche, die nur über Modalitäten gelöst werden. In welchen Fällen und bei welchen Mitteln kommt was zur Anwendung?

 

Dr. med. Helmut B. Retzek