Norma Gäbler

Seit Beginn der Praxistätigkeit großer Anteil an Patienten mit neurologischen Erkrankungen, insbesondere MS.

Seit 2003 Organisation und Veranstaltung von Seminaren zur klassischen Homöopathie und regelmäßigen Supervisionen mit Tjado Galic in Berlin.

Veröffentlichungen, Seminare und Vorträge zum Thema "Klassische Homöopathie und Multiple Sklerose".

Redaktionelle Mitarbeit in der Homöopathie Zeitschrift bis Ende 2007.

Norma Gäbler

Heilpraktikerin

Praxis für klassische Homöopathie & Akupunktur

Kantstr. 61 / II

D-10627 Berlin

Tel. 0049-(0)30-827 012 73

n.gaebler@web.de

www.homoeopathie-gaebler.de



Mit der Homöopathie KONKRET verknüpfe ich den lange bestehenden Wunsch nach einer Fachzeitschrift für klassisch arbeitende Homöopathen, die sich untereinander als Kollegen begreifen und an Erfahrungsaustausch auf hohem Niveau interessiert sind, ob Arzt oder Heilpraktiker. Kollegen, die sich der Idee der Homöopathie grundsätzlich verpflichtet fühlen und in ihrer täglichen Praxisarbeit eigene Erfahrungen machen, die sie anderen Kollegen in anspruchsvoll dokumentierten Kasuistiken und Beiträgen unterschiedlicher Themenschwerpunkte mitteilen können – ohne teilweise abstrakte Interpretationen über Gemüts- und körperliche Zustände, Arzneimittel ohne Prüfungen am Gesunden, mit Fallverlaufsbeschreibungen, die dem Begriff auch gerecht werden

 

Ich freue mich ebenso auf die von Heli Retzek schon vor Jahren entwickelte Idee der Sammlung von „Praxissplittern“ sowie auf Kurzkasuistiken mit präzise und knapp beschriebenen Symptomenkombinationen, die eindeutig in der Praxis funktioniert haben. Diese hervorragende Idee hat zwar trotz größter Bemühungen von Heli und mir im Homöowiki leider nicht das erwünschte Echo unter der Kollegenschaft gefunden, aber vielleicht wird das in der Homöopathie KONKRET und auf deren neuer Homepage dann wirklich ein fruchtbares Projekt, an dem sich hoffentlich viele gute Kollegen beteiligen.

 

Auch auf ausführliche Dokumentationen chronischer Fälle mit langer Nachbeobachtung, nachvollziehbaren Analysen und Differenzialdiagnosen, mit dem Mut der Autoren, auch Fehler und Folgen der Verschreibung zu benennen und ebenso transparent zu analysieren, freue ich mich außerordentlich.

 

Die Rubrikenarbeit, die Tjado Galic ebenfalls schon vor Jahren auf ebenso tiefgründige wie aufschlussreiche Art begonnen hat, scheint mir ein sehr wichtiger Schritt für die präzisere Umsetzung der Patientensprache ins Repertorium zu sein. Aber nicht nur das: Sie hilft dabei, die Entstehung, Bedeutung und Verwendungsmöglichkeit von Rubriken besser zu erfassen und Fehler aufzuspüren, was unser Verständnis auch im Zusammenhang mit klinischen Bedeutungen schärft.

 

Die wissenschaftlichen Artikel von Georg Ivanovas, mit dem ich ebenfalls schon seit vielen Jahren in Kontakt bin, sind ein wichtiger Beitrag für jeden Homöopathen. Wenn man um die oft recht trockene und theoretische Materie weiß, um die teils sperrigen Begriffe aus Systemtheorie und wissenschaftlicher Forschung, kann man voraussetzen, dass dieser Arbeit eine besondere Herausforderung zugrunde liegt, wenn man den Bezug zwischen Wissenschaftlichkeit, Verständnis und Praxisarbeit herstellen will, und dabei auch noch bewusst und ganz nebenbei eine manchmal recht provokante Haltung einnimmt.

 

Die genannten Punkte sind nur einige von denen, auf die ich mich freue und sehr gespannt bin.

Wir sind ja noch ganz am Anfang, aber dieser ist schon ganz gut gelungen, finde ich.

Mit Kirsten Hill haben wir eine erfahrene, engagierte Chefredakteurin und Homöopathin, die seit Jahren bewiesen hat, dass sie besondere Fähigkeiten von Kollegen erkennen und bündeln kann, dass sie einen klaren Weg der reinen Homöopathie beschreitet und außerdem Kontakte zu den besten Homöopathen national und international herstellen und pflegen kann.

 

Ich hoffe für unser Team und unsere Kollegen, dass die Homöopathie KONKRET bald in viele homöopathische Praxen Einzug halten wird, weil die Beiträge dazu animieren, unsere tägliche Arbeit am Patienten qualitativ zu verbessern. Diese Fachzeitschrift wird – wenn wir alle dazu beitragen, das fachliche Niveau unseren Ansprüchen gerecht zu gestalten – bald auf unseren Schreibtischen liegen, in Nähe zum Repertorium, dem Organon, der Lieblings-Materia-medica.

Was man eben so zum Nachschlagen bei der Arbeit braucht, weil es praxistauglich ist …

 

Norma Gäbler